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Verhalten bei Zahnunfall

Jedes dritte Kind erleidet im Laufe seiner Kindheit einen Zahnunfall, d.h. eine Verletzung der Zähne infolge eines Unfalls. Meist sind die oberen Schneidzähne betroffen: abgebrochene Schneidekanten, eine Positionsveränderung oder Komplettverlust eines Zahns.

Mit dem richtigen Verhalten können schwerwiegende Folgen eines Zahnunfalls vermieden werden. Vor allem ist Eile geboten, denn:

Je kürzer die Zeitspanne zwischen Unfall und Versorgung, desto höher die Erfolgsrate!

Den Zahn bzw. das Zahnstück sollten Sie möglichst – innerhalb von 30 Minuten – in das Nährmedium einer Zahnrettungsbox geben! Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, daß die Zellen im Zahnhaltegewebe von Zähnen, die darin gelagert wurden, mindestens 24-48 Stunden bei Zimmertemperatur überleben. Trotzdem sollte bei einem  ausgeschlagenen Zahn Ihr Kind sofort zahnärztlich versorgt werden.

Eine Zahnrettungsbox können Sie bei uns in der Praxis erwerben.

Schnelle Hilfe ist die beste!

  • Den Zahn oder das Zahnbruchstück suchen.
  • Einen Zahn stets nur an der Zahnkrone anfassen, die Wurzeloberfläche darf nicht berührt werden!
  • Den Zahn/das Bruchstück nicht säubern, anhaftende Schmutzpartikel nicht desinfizieren
  • Den Zahn/das Bruchstück nicht austrocknen lassen!
 Immer feucht halten: am besten in eine Zahnrettungsbox geben; diese können Sie bei uns erwerben.
  • Haben Sie keine Zahnrettungsbox zur Hand, lagern Sie den Zahn/das Bruchstück in H-Milch.
  • Begeben Sie sich so schnell wie möglich zu uns in die Praxis. Außerhalb unserer Öffnungszeiten wird man Ihnen in der Zahnklinik in Regensburg helfen – erreichbar unter Telefon 0941 / 944-0. Die Klinik bietet rund um die Uhr und 7 Tage die Woche einen Notdienst. Ausgeschlagene Zähne können dort wieder eingesetzt, Bruchstücke mittels Spezialkunststoffen wieder angeklebt werden.
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